Was findest du hier?

Ein noch nicht ganz erwachsenes, chaotisches und kreatives Hippie-Mädchen schreibt hier alles auf, was ihr gerade durch den Kopf geht :)

Freitag, 22. Juli 2016

Alles paletti ☺ Teil 1

Hallo ihr da draußen,

Mademoiselle tüftelt mit freundlicher Hilfe ihres Geliebten an einem neuen Do It Yourself Projekt!
Ich sag nur eins: Ich lieeeeebe Palettenmöbel.

Und hier nun der erste Teil der Anleitung für eine Outdoor-Couch:)

Schritt 1: hol dir Paletten. Wir haben die Paletten durch Connections praktisch umsonst bekommen. Fragt an örtlichen Firmen bzw. Baumärkten oder schaut auf ebay und Amazon, die Dinger findet man überall!






Schritt 2: abschleifen! Das unsre Paletten gebraucht sind und dementsprechend aussehen, möchten wir sie streichen. Dazu heißt es allerdings erst, die Oberfläche vorzubereiten. Wer ganz viel Lust hat, kann das manuel machen; wir waren faul und haben eine Schleifmaschine benutzt:)





Das dauert dann erst mal seine Zeit...

Weitere Schritte folgen:)
Eure Mademoiselle

Donnerstag, 21. Juli 2016

Ab mit ihrem Kopf! - my mind

Hallo ihr da draußen.

Was bitte geht gerade in der Türkei ab?
Möglicherweise inszinierter Pustschversuch?
Die Todesstrafe soll wieder eingeführt werden?

Ja. Genau so. Genau so stellt man sich doch eine funktionierende Demokratie vor, ne?

Ist klar.
Und dann möchte die Türkei aber immer noch gerne in die EU. Eigentlich sollte man meinen, die EU-Politker würden jetzt sofort einen Schlussstrich ziehen.
Aber nein.
Denn die Türkei ist im Moment ein wichtiger Partner in Sachen Flüchtlingskrise...
Ja, wie schon beim Fall Böhmermann wird Erdoǧan ganz schön... wie sag ich das jetzt freundlich?... kokettiert?
Na ja, ich sag mal, ihm wird Wimpernklimpernd nicht widersprochen, da man Angst hat, man müsse mit noch viel mehr Flüchtlingen rechnen, wenn man Mister Ego nicht jeden Wunsch von den Augen abliest.

Wohin das noch alles führt, ist und bleibt wohl derzeit ein Rätselt.
Eure Meinung?

Eure Mademoiselle

Freitag, 15. Juli 2016

The modern days #48

> Zurück im Bett war ich sofort wieder eingeschlafen.
Auch Alex hatte sich wieder an mich gekuschelt, und so dösten wir noch ein paar Stunden gemütlich vor uns hin.
Nach dem Aufstehen und Frühstück wurde ich von Boss persönlich dafür belohnt, was ich gestern Abend abgezogen hatte und bekam ein Handschlag mit den Worten: Willkommen bei der Funk, neuer Krieger.
Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter.
Alex hatte Boss derweil böse Blicke zugeworfen und bat mich, zurück ins Zimmer zu gehen, während er noch mit ihm reden wollte.
Keine Ahnung, warum er sich seit gestern so abschottete… Aber es gefiel mir ganz und gar nicht!
Zurück auf der alten Matratze.
Mir war mega langweilig!
Unschlüssig lag ich im Bett herum und gähnte.
Der zweite Tag in der Funk war viel zu unspektakulär vorbei gegangen. Alex hatte mich nicht wieder hergebeten, nachdem er mich weggeschickt hatte. Und theoretisch hätte ich mich auch einfach auf die Suche nach ihm begeben können. Aber dann hatte mich die Angst gepackt, ich würde eventuell in noch mehr zwielichtige Geschichten mit hineingezogen. So verbrachte ich den Rest des Nachmittags auf dem Zimmer und zeichnete.
Auf einmal hörte ich, wie jemand die Musik aus dem Aufenthaltsraum aufdrehte und Parov Stelars "hooked on you" durch das ganze Gebäude hallte.
Ich runzelte die Stirn.
Plötzlich wurde die Zimmertür aufgerissen und David kam herein.
Er hielt eine Flasche Bier in der Hand und grinste mich an.
„Hey Sugar. Wir spielen draußen Flaschendrehen. Alex spielt auch mit. Komm mit, das wird lustig!“, erklärte er lautstark und lachte.
Ich runzelte die Stirn.
„Ähm... ihr scheint ja mächtig Spaß zu haben!“
David lachte und nickte.
„Sugar, es ist dreckig und versaut und wild und total spaßig! Also komm jetzt!“, drängte er, griff sich forsch meine Hand und zog mich vom Bett.
Ohne, dass ich etwas erwidern konnte, wurde ich aus dem Zimmer geschleift, immer David hinterher, bis hin zum Aufenthaltsraum.
Dort waren ein paar Leute versammelt, ich erkannte Tanja, David und Daenerys. Und weiter links saß auch Alex, mit einer Dose in der Hand.
Er bemerkte mich und klopfte neben sich auf das freie Sitzkissen, auf das ich zuging und mich niederließ.
Alex grinste mich an.
„Ich konnte David nicht davon abhalten, dich zu holen. Aber es freut mich trotzdem, dich hier bei uns zu sehen!“
Ich sah ihn verwirrt an und zeigte auf die Dose in seiner Hand.
„Ich dachte du trinkst nicht. Also, nie“, murmelte ich, Alex nickte.
„Stimmt auch. Ist nur irgendein Energiezeugs... du kennst mich, ich bin ein Koffeinsuchti!“
Ich nickte.
„Okay...“
Dann widmete ich mich dem Spiel.
„Wer ist dran?“, fragte ich, Alex zeigte auf Tanja.
Diese begann dann auch sofort, die leere Weißweinflasche zu drehen, welche dann auf Dany zeigend stehen blieb.
„Okay, Daenerys. Wahrheit oder Pflicht?“
Daenery grinste nur, Tanja lachte daraufhin ebenfalls.
„Gut, also Pflicht. Ich bestimme: du wirst mit David knutschen. Ganze fünf Minuten!“, erklärte sie, Daenerys zog amüsiert die Augenbrauen nach oben.
Sie stand auf, ging einmal um die Gruppe herum und steuerte auf David zu.
Der sah sie schon voller Vorfreude an.
Daenerys schubste David an der Schulter, sodass er sich bedingt hinlegte.
Dann schwang sie elegant ein Bein über ihn und setzte sich auf David.
Der stöhnte.
„Oh Dany“, keuchte er, wir mussten alle lachen.
Daenerys klatschte ihm empört auf die Wange, beugte sich dann aber gleich zu ihm hinunter und drückte ihre schwarz geschminkten Lippen auf seine.
David stöhnte wieder - Daenerys schien ihre Sache gut zu machen.
Hola, und was die zwei da trieben war mehr als nur Geknutsche!
Davids Hände wanderten zu Daenerys' Oberweite, er schob sie sogar unter ihr Oberteil!
Und wir wissen ja alle, Dany trägt nie einen BH...
Die zwei rollten sich herum, sodass David nun oben lag und sich über seine Pflichtpartnerin hermachte.
Tanja fing an zu lachen.
„Um Gottes Willen, das kann man ja keine fünf Minuten mit ansehen! Dany, löse deine Zunge von David. Ist ja ekelhaft!“, meinte sie kichernd, Daenerys ließ von der einen auf die andere Sekunde von David ab, schubste ihn von sich und stand auf.
David setzte sich auf, wischte sich den schwarzen Lippenstift vom Gesicht und grinste dann seine Flamme an.
„Dany, du weißt, ich liebe dich!“, rief er und nahm einen Schluck von seinem Bier.
Daenerys grinste und zeigte ihm den Mittelfinger.
Nun musste ich verstohlen lachen.
David war nun an der Reihe und drehte die Flasche.
Sie zeigte auf mich.
„Wahrheit oder Pflicht?“
Da ich davon ausging, dass Pflicht wieder irgendetwas total merkwürdiges sein würde, wählte ich die andere Variante.
„Wahrheit“
David grinste.
„Wann hattest du das letzte Mal Sex?“
Ich musste schlucken.
Nun ja. Diese Frage konnte ich rein theoretisch mit Leichtigkeit beantworten.
„Ich… ähm…“
David runzelte die Stirn.
„Schon so lange her? Babe ich würde dich auf der Stelle erleichtern“, meinte er schmunzelnd.
Ich biss nervös auf meine Unterlippe.
David starrte mich an und verfiel daraufhin in eine Lachsalve.
„Oh mein Gott, sag bloß, du hast noch nie gevögelt?“
Ich spürte, wie mir das Blut in die Wangen schoss.
Alex sah mich missmutig an.
Dann nahm er meine Hände, zog mich hoch und legte einen Arm um meine Taille.
„Ach halt die Klappe David!“
Er beugte seinen Kopf zu mir und grinste.
„Spiel einfach kurz mit, okay?“, flüsterte er, schloss die Augen und hauchte einen Kuss auf meinen Hals, direkt über der Halsschlagader.
Meine Haut pulsierte, als er sich löste und sein Mund einen feuchten Fleck hinterlassen hatte.
„Ich denke, wir verschwinden jetzt! David, du kannst dich heute Nacht ja wieder mit deiner Freundin beschäftigen. Und damit meine ich natürlich deine rechte Hand!“, rief Alex seinem Kumpel zu und verkreuzte seine Finger mit meinen.
Dann zog er mich mit sich in unser Zimmer und schloss die Tür hinter uns.
Ich atmete erleichtert aus, hatte ich davor gar nicht gemerkt, den Atem angehalten zu haben.
Meine Hand wanderte zu der Stelle an meinem Hals, die Alex geküsst hatte – wenn auch nur, um mich nicht allzu stark zu blamieren.
„Ähm… Danke?“, murmelte ich und sah völlig beschämt zu Alex.
Der ließ sich grinsend auf die Matratze fallen.
„Einer Jungfrau in Nöten hilft man doch gerne, oder nicht?“, entgegnete er.
Ich sah ihn deprimiert an.
„Danke, diesen Spruch habe ich jetzt gebraucht!“, meinte ich, verkreuzte die Arme vor der Brust und wandte mich ab.
Alex lachte, stand auf und kam wieder auf mich zu.
„Hey, war doch nur Spaß. Wen interessiert es, ob du schon mal Sex hattest, oder nicht. Ist doch deine Sache!“
Ich schnaubte und sah ihn an.
„Na offensichtlich hatte alle Welt schon Sex – außer mir!“
Alex grinste.
„Wie kannst du da so sicher sein?“, fragte er und lächelte mich an.
Ich zog überrascht die Augenbrauen nach oben.
„Heißt das, du…“
Alex schüttelte den Kopf und ich seufzte.
„Also ich bin in der Tat keine Jungfrau mehr, aber darüber musst du dir ja mal überhaupt keine Gedanken machen!“
Ich schnaubte erneut.
„Siehst du? Du hattest auch schon deine Bettgeschichten. Ich bin mir sicher, dass jeder andere Jugendliche in meinem Alter das ebenfalls schon hatte. Und als 19-Jährige ist das irgendwie echt nicht mehr lustig! Klar hatte ich schon Freunde… Rumknutschereien… Aber…“
Alex lächelte immer noch, trotz meines Missmutes.
„Alice, der Richtige dafür wird schon noch kommen! Da bin ich mir ganz sicher. Und jetzt mach dir keine Gedanken mehr darüber!“
Alex setzte sich auf die Matratze, griff sich sein Handy und begann darauf herum zu tippen.
Ich sah ihn sehnsüchtig an.
Warum übte dieser junge Mann nur solch eine große Faszination auf mich aus? <

Nizza...

Hallo ihr da draußen,

kaum aufgewacht und schon wird man mit der Schreckensnachricht des Tages begrüßt: In Nizza gab es gestern, am französischen Nationalfeiertag, einen Anschlag.
Mal wieder.
Und die ganze Welt denkt sich: was läuft hier eigentlich schief?
Gestern ist ein LKW ungebremst, sprich mit voller Absicht, während eines Feuerwerks in eine Menschenmenge gefahren und hat unzählige Menschen getötet. Darunter waren auch viele Kinder, da gestern Abend viele Leute mit ihren Familien unterwegs waren. Ob dahinter die Terrormiliz IS steckt, muss noch geklärt werden, meines bisherigen Wissens nach.

Ich kann an dieser Stelle nur mein Beileid an alle Betroffenen und Angehörigen aussprechen.

Ich hoffe, irgendwann hat dieser Terror, diese Schreckensherrschaft der Gewalt, ein Ende.
Ich hoffe, irgendwann lebt diese Welt wieder in Frieden.

Make Love Not War ♥