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Ein noch nicht ganz erwachsenes, chaotisches und kreatives Hippie-Mädchen schreibt hier alles auf, was ihr gerade durch den Kopf geht :)

Sonntag, 21. Februar 2016

Warum? - my mind

Hallo ihr da draußen,

wie ihr sicherlich vermuten könnt, bin ich nicht sooo der riesen Fan von Germany's Next Topmodel.
Deswegen schaue ich das auch nicht, lese allerdings den ein oder anderen Artikel darüber.
Und so stand in einem kurzen Post auf gmx.de, dass eine Kandidatin die meist gefürchtetste Frage gestellt hat, die GNTM in Angst und Schrecken versetzt: WARUM?

Ja, warum eigentlich?

Also der Hintergrund: Bei GNTM gab es ein Vintage Shooting (oder so ähnlich) und alle Kandidatinnen sollte weiß gemschminkt werden, für das typische gepuderte Gesicht der damaligen Ladys. Besagte Kandidatin allerdings war dunkelhäutig und wagt es nun zu fragen, warum sie das denn machen sollte. Es sei komplett unlogisch, wenn sie doch schwarz ist, sich weiß zu schminken.

Nun ja, damit hat sie doch eindeutig recht, oder?

Und die Fragerei ging heiter weiter (was Mademoiselle sehr freut)!
Im nächsten Shooting sollten sich die Mädchen nämlich im Bikini mit einer Honig-ähnlichen Masse übergießen lassen und dabei "sexy" aussehen.
Und warum das Ganze?
Das fragt sich besagte Kandidatin auch, aber eine eindeutige Antwort gibt es von Seiten der Jury nicht.

Es scheint so, als dürfte man in diesem Business rein gar nichts hinterfragen. Man gibt förmlich seine Identität auf, nur um den "Kunden" zu gefallen.

Was haltet ihr von der ganzen Sache rund um die Behandlung der Mädchen von GNTM?

Eure Mademoiselle

Dienstag, 2. Februar 2016

The modern days #46

> Okay.
Nein.
Nein.
Ich konnte das beim besten Willen nicht!
Auf halbem Weg drehte ich um und hastete zu Marko an die Bar.
Der schmunzelte amüsiert und drückte mir drei Vodka Shots in die Hand.
„Hier. Auf ex. Glaub mir Alice, das klappt!“, meinte er und schickte mich sofort wieder weg, nachdem ich den Alkohol hinuntergekippt hatte.
Der Stoff wirkte sofort, ich spürte, wie ich mutiger wurde, und torkelte wieder auf den Kerl zu.
Der Beat vibrierte durch meinen ganzen Körper, mein Herz schlug im Takt der Musik und ich fing automatisch an, zu tanzen.
Und hola, der Typ war wirklich, wirklich schnell an mir interessiert.
Innerhalb eines Songs war er zu mir herübergekommen, hatte mich ganz machomäßig einmal rundum begutachtet und hatte nun seine Hände um meine Hüften gelegt.
Ich könnte kotzen, von so viel Angrabscherei; aber ich musste das hier durchziehen, also zog ich das jetzt auch durch!
„Du siehst wahnsinnig scharf aus, Baby!“, hauchte mir der Typ ins Ohr. Dabei roch ich Alkohol und Marihuana aus seinem Atem und ein paar seiner verschwitzten Haarsträhnen kitzelten mich im Nacken.
Ich bewegte ein wenig die Hüften, spürte dabei, wie er das sichtlich genoss, und drehte mich dann kokett lächelnd um.
Automatisch wanderten seine Hände tiefer und legten sich auf meinen Po.
„Bereit für ein bisschen Spaß?“, flüsterte ich in sein Ohr und drückte mich absichtlich stark gegen ihn, um ihn ein bisschen zu locken.
Der Kerl stöhnte.
„Und wie Baby!“
Ich grinste wieder und nahm dann eine seiner Hände von meinem Po, um ihn danach hinter mir her zu ziehen.
„Dann komm mal mit!“, meinte ich und zog ihn zu den Toiletten.
Direkt vor der Tür knutschte wild ein Pärchen herum, die ich mit angewidertem Gesichtsausdruck erstmal wegdrückte.
Dann schubste ich die Tür auf, schleifte den Kerl hinter mir her, wanderte zu der letzten Kabine und zog ihn zu mir hinein.
Hastig schloss ich die Tür hinter ihm.
„Also, Häschen, du bekommst deinen Spaß“, murmelte ich und zog das Tütchen aus meiner Tasche, „für 100 Euro das Stück!“
Der Kerl grinste mich an.
„Kann ich dich auch irgendwie anders bezahlen?“, fragte er und zeigte dann auf seinen Lendenbereich.
Ich lachte auf.
„Hasi, entweder Geld oder gar nichts!“, erwiderte ich und wunderte mich darüber, wir locker ich bei diesem Gespräch doch war.
Der Typ seufzte und grinste dann wieder.
„Na gut. Du verpasst zwar einiger, wenn du dich nicht von meinem kleinen Freund bezahlen lassen willst, aber okay. Hier, die Kohle!“, meinte er und drückte mir ein Bündel voll Geldscheine in die Hand.
Ich lächelte so kokett ich konnte, daraufhin riss er mir das Päckchen mit den Drogen aus der Hand.
„Dankeschön. War angenehm mit dir Geschäfte zu machen Baby!“, murmelte er, öffnete die Tür und torkelte hinaus.
Ich atmete erstmal tief durch, ging vor zu den Waschbecken und sah mich im Spiegel an.
Durch die Wärme und den Schweiß im Club waren meine Haare schon wieder ganz zerzaust.
Ich kämmte sie mit den Fingern und knotete sie zu einem Zopf zusammen.
Dann tupfte ich mir kaltes Wasser ins Gesicht, um die Hitze in mir ein wenig hinunter zu bringen.
Ich sah in den Spiegel.
Sah mein zweites Ich an. Mein alter Ego, welches gerade Drogen vertickt hatte.
Bei dem Gedanken wurde mir augenblicklich schlecht; so schlecht, dass ich zurück zu den Kabinen rannte und mich sofort übergeben musste.
Vodka adé.
Zitternd kam ich wieder auf die Beine und hatte nur einen Gedanken: Ich wollte endlich aus diesem gottverlassenen Ort raus!
Zurück am Waschbecken spülte ich mir den Mund aus, kontrollierte nochmal meine Frisur – die immer noch zerzaust aussah, aber wenigstens ein wenig gezähmt – und verließ die Toilette.
Zurück im Raum des Clubs schlug mir die stickige Luft wie eine Wand entgegen.
Dann versuchte ich mich durch die tanzenden Leute zu quetschen, wurde wieder begrabscht und betatscht, und urplötzlich wurde ich um die Hüften gegriffen und festgehalten. Empört drehte ich mich um.
„Hey, was…“, ich verstummte, als ich in das Gesicht des Typen blickte, welchem ich gerade die Drogen verkauft hatte.
„Baby, da bist du ja wieder! Wir haben unseren Tanz noch nicht zu Ende getanzt“, nuschelte er.
Ich sah, wie seine Pupillen unnatürlich geweitet waren – der Typ hatte sich tatsächlich schon was von dem Zeug eingeworfen!
Ich versuchte zu lächeln, was allerdings mehr als gezwungen war.
„Häschen, ich wollte gerade…“
Er unterbrach mich und hielt mir den Mund zu.
Wahrhaftig, er hielt mir den Mund zu!
Auf einmal war er total böse.
„Du wirst verfickt nochmal das tun, was ich will!“, schrie er mir entgegen, ich riss die Augen auf.
Dann setzte ich zu einer Antwort an, doch plötzlich stellte sich jemand zwischen uns.
„Hast du es gerade gewagt, meine Freundin zu begrabschen?“, schrie er; erst nachdem ich mich von meinem Schock erholt hatte bemerkte ich, dass dieser Jemand Marko war.
Augenblicklich wich meine Angst.
„Was machst du mich hier so von der Seite an, Alter?“, keifte der Junkie, Marko grinste.
„Ich sagte, dass du deine schmierigen Finger von meiner Braut lassen sollst, Alter!“, erwiderte Marko und seine Stimme war dabei so drohend, dass der Typ sich augenblicklich verzog.
Marko wandte sich dann an mich und sah mich überaus besorgt an.
„Geht’s dir gut Alice? Hat er dir irgendetwas getan?“, fragte er und sah mich gar verzweifelt in die Augen.
Ich schüttelte nur den Kopf.
„Nein… alles okay, ich will einfach nur hier raus!“, murmelte ich.
Marko nickte verständnisvoll.
„Natürlich. Lass uns verschwinden, der Job ist erledigt!“, erwiderte er und zog mich durch die Massen, endlich nach draußen.
Zurück im Auto konnte ich endlich durchatmen.
Ich befreite mich von den High Heels und zog Alex‘ Pulli über, den ich Gott sei dank noch eingepackt hatte.
Mir wurde sofort wohler.
„Danke, fürs retten gerade eben! Ich wusste nie, dass ich so ein Männermagnet bin, aber irgendwas an mir scheint ja richtig anziehend zu sein…“, meinte ich, Marko grinste und startete dann den Motor.
„Fürs retten war ich heute Abend ja zuständig. Und was das andere Thema betrifft: Ja, scheinst ein wirklicher Männermagnet zu sein. Dein Tag heute war wirklich kurios!“
Ich lächelte, nickte und gähnte dann.
Ja ich war sehr bereit fürs Bett. Wenn ich daran dachte, mich gleich an Alex zu kuscheln… Mir wurde ganz warm ums Herz!
Ich wandte mich noch einmal an Marko.
„Darf ich dir mal eine dumme Frage stellen?“, wollte ich wissen, Marko grinste wieder und nickte.
„Schieß los!“
Ich atmete kurz durch.
„Na ja, als Alex und ich das erst mal zur Funk gekommen sind, da hat er gemeint, dass du eigentlich total… na ja wie soll ich sagen… so in dich gekehrt wärst, eher verschlossen, schüchtern oder so… Aber das gerade eben. Das war alles andere als schüchtern!“ erklärte ich, woraufhin Marko lachen musste.
„Na ja, Alex hat schon Recht. Ich bin nicht so der Menschenfreund, lebe lieber für mich allein. Aber… für Leute, die ich mag, würde ich wirklich alles tun. Und du gehörst da eindeutig dazu!“, antwortete er und lächelte mich wieder an. <

Montag, 1. Februar 2016

Selfmade Chips

Hallo ihr da draußen,

hier ein mega kurzes, mega schneller, und mega leckeres Rezept für euch.
Falls ihr - wie ich - auf Tortillas steht, aber die ganze Packung nicht schafft, dann hier die Lösung:
Schnippelt eure übrig gebliebenen Tortillas in kleine, mundgerechte Stückchen, bestreicht sie mit Olivenöl und bestreut sie mit allen Gewürzen, die ihr so mögt. Ich habe Salz, Pfeffer, Paprikapulver und ein wenig Knoblauchpulver genommen.
Das ganze sieht in etwa so aus:


Dann verteilt ihr eure Tortilla-Teilchen auf ein Backblech und schiebt es bei 180 Grad in den Ofen.
Bei mir hat es in etwa fünf Minuten gedauert, bis sie mehr als fertig waren. Je nach Ofen kann das schneller oder länger gehen, habt auf jeden Fall ein Auge darauf!
Danach holt ihr die Teilchen heraus und voilà, ihr habt Chips:)


Guten Appetit:)
Eure Mademoiselle