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Ein noch nicht ganz erwachsenes, chaotisches und kreatives Hippie-Mädchen schreibt hier alles auf, was ihr gerade durch den Kopf geht :)

Freitag, 18. September 2015

Gefällt mir nicht - my mind

Hallo ihr da draußen, 

schon gehört? Facebook will einen "gefällt mir nicht Button" einführen - um Mitgefühl ausdrücken zu können. 
Ist mir ganz ehrlich ein wenig suspekt.
Ich meine, natürlich könnte man bei "schlimmen" Nachrichten durch ein >Gefällt mir nicht< aussagen, dass man diese ebenfalls schlimm findet.
Aber sein wir doch ehrlich, damit kann man auch richtig viel sch*** bauen.
Betreffend: Thema Mobbing.
Stellt euch vor, ein junges Mädchen oder ein junger Kerl mit sowieso schon ziemlich wenig Selbstwertgefühl stellen ein Foto von sich ins Netz und auf einmal drücken alle Leute nur noch auf >Gefällt mir nicht<, weil sie besagte Person eh nicht leiden können.
Ich würde sagen, eher kontraproduktiv. Sehr kontraproduktiv. 
Likes können nämlich sehr viel mit unserem Selbstwertgefühl anstellen, die Stimmung ist davon sogar manchmal abhängig, wir freuen uns, wenn wir jemand anderem gefallen - und jetzt stellt euch vor, wie das umgekehrt wäre!
Also damit lässt sich sehr viel anstellen und ich bezweifle, dass das nur positiv enden wird.
Ob man das eventuell eingrenzen könnte? Zum Beispiel nur >Gefällt mir nicht< für öffentliche Seiten oder so...
Na ja, Mark Zuckerberg soll sich da mal schön was ausdenken!

Eure Mademoiselle

Sonntag, 13. September 2015

The modern days #43

> Mein Herz klopfte wahnsinnig schnell, als ich so in Alexanders Armen lag.
Genau in diesem Moment wurde mir nämlich klar, dass Alex und ich uns in den letzten Wochen so unglaublich nahe gekommen waren und ich mir ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen könnte.
Niemand anderem würde ich so vertrauensvoll begegnen wie diesem Mann.
Allein die Tatsache, dass er mir die Geschichte seiner Eltern erzählt hat, festigt unsere Vertrauensbasis.
Wenn er nur wüsste, was diese Umarmung in mir auslöst!
Immer wenn er mich auch nur ansieht wird mir ganz warm ums Herz. Und ihn zu berühren…
Verflucht, ich sollte aufhören, alles durch diese rosa rote Brille zu sehen, back to reality!
Und diese Realität kam mit einem Schlag zurück, als Jerry stöhnte und versuchte, sich zu erheben.
Ich löste mich aus Alex’ Umarmung, er atmete tief durch.
„Hey, Jerry, wie wär’s, wenn du…“
Weiter kam er nicht, da wurde urplötzlich die Küchentür aufgerissen und eine wutentbrannte Tanja kam herein gestürzt.
„Aha, wusste ich es doch! Jerome Meyer-Lorensen, du verfluchter Säufer. Kannst es nicht lassen, meine Küche wieder und wieder zu zerstören. Wenn du dich noch einmal hier blicken lässt, fliegst du hochkantig raus!“
Jerry wirkte auf einmal ziemlich eingeschüchtert, als Tanja sich vor ihn stellte und die Hände in die Hüften stemmte.
„Sorry, ich wollte nicht…“
Tanja unterbrach ihn.
„Du willst nie irgendwas und trotzdem geht am Ende was kaputt. Sei es mein Mobiliar oder die Beziehungen zu deinen tausenden Affären. Reiß dich mal zusammen! Und jetzt Abmarsch, ich will dich nicht mehr hier sehen!“
Jerry nickte betreten und schlurfte mit hängendem Kopf aus der Küche hinaus.
Tanja nickte überaus zufrieden und wandte sich kurz an uns.
„Alles klar bei euch? Ich gehe jetzt einkaufen, braucht ihr irgendwas Bestimmtes?“, fragte sie ganz ruhig, als wäre nichts geschehen.
Ich schüttelte perplex den Kopf, ebenso tat es Alex.
„Na gut, dann nicht. Wir sehen uns später Leute!“
Wir nickten beide und Tanja verließ gut gelaunt die Küche.
Ich hörte, wie Alex erleichtert ausatmete und sich zu mir drehte.
„Also… Frühstück?“, fragte er, ich nickte und lachte.
„Klar. Ich such mal Brot!“
Die Stimmung war leicht angespannt und Alex und ich redeten nicht, während wir uns etwas zu essen machten. Oder um genau zu sein: während Alex kochte und ich daneben saß und ihn träumerisch anstarrte, weil er zu beschäftigt war, mich zu bemerken.
„Hier, probier mal!“, murmelte Alex und hielt mir eine Gabel voll Rührei hin.
Ich nahm sie ab und aß etwas davon.
„Sogar noch besser als das von Tanja!“, lobte ich ihn und entlockte ihm ein Lachen.
„Na dann!“, meinte er, häufte den kompletten Pfanneninhalt auf einen Teller und überreichte ihn mir.
Ich sah mit hochgezogenen Augenbrauen darauf.
„Und das soll ich alles essen?“, fragte ich, Alex grinste verschmitzt.
Dann nahm er sich eine Tasse Kaffee und zwei Gabeln.
„Keine Sorge, ich helfe dir!“, erwiderte er und brachte mich zum lachen.
„Wollen wir im Wohnzimmer essen? Ist gemütlicher als hier in der fahlen Küche…“
Ich nickte.
„Und außerdem läuft gerade Gossip Girl, das sollte dir doch gefallen, oder?“, fuhr Alex fort, ich kicherte.
„Das ist in der Tat besser als Herr der Ringe!“, antwortete ich und geleitete Alex aus der Küche hinaus.
Im Wohnzimmer saß nur eine mir unbekannte Frau, die aber verschwand, als wir uns neben sie setzten.
Ich seufzte, versuchte aber, das Verhalten dieser Leute hier mittlerweile nicht mehr infrage zu stellen.
Alex bat mich, Platz zu nehmen und ich setzte mich so dicht wie möglich neben ihn.
Plötzlich merkte ich, wie mein Handy vibrierte und kramte besagtes Smartphone aus der Tasche.
Eine SMS von meinem Vater.
Wie läuft es mit dir und dem Motorradgangster/Prinz Charming?
Ich grinste.
Alex sah mich lächelnd an.
„Was ist los?“, wollte er wissen, ich schmunzelte.
„Mein Vater will wissen, wie es bei uns läuft!“, antwortete ich und zeigte ihm die SMS.
Er lachte und nahm mir mein Handy aus der Hand.
„Dann schicken wir ihm doch gleich mal einen Beweis unserer glücklichen Zweisamkeit!“, meinte er und öffnete die Frontkamera.
Daraufhin legte er seinen linken Arm um meine Schultern und kuschelte sich an mich.
Mein Herz schlug sogleich ein bisschen schneller.
„Und jetzt bitte verliebt lächeln!“, murmelte Alex, drückte mir einen Kuss auf die Wange und schoss in diesem Moment das Foto.
Ich musste kichern.
„Zeig mal her, ob das überhaupt akzeptabel ist!“, bat ich und holte mir mein Handy zurück.
Auf dem Bild waren meine Wangen sehr gerötet, als Alex mich mit geschlossenen Augen auf die Wange geküsst hatte. Überzeugend sah es aber aus – zumindest von meiner Seite aus.
„Und ist es gut geworden?“, fragte Alex, ich nickte.
„In Ordnung…“
Er schnaubte.
„In Ordnung? Also bitte, wir sehen doch totaaaal süß aus!“, feixte er, ich lachte.
„Ja es ist schon okay!“, meinte ich amüsiert, schickte das Bild ab und steckte das Handy wieder weg.
Wir hatten es uns gerade wieder gemütlich gemacht auf der Couch und ich wollte vom Rührei kosten, da spazierte Boss um die Ecke.
Was machte der denn Tagsüber hier?
„Ach Alice, schön dass ich dich hier erwische – und tut mir ja leid, dass ich euer romantisches Fotoshooting stören muss. Aber es ist Zeit für deinen Aufnahmetest, kleines Biest. Wir sollten schnellstmöglich die Details besprechen!“, meinte er und mir blieb das Essen im Hals stecken. <

Montag, 7. September 2015

Herbst...?

Hallo ihr da draußen,

was ist mit dem Wetter los? Ist das jetzt Herbst? Oder nicht? :D
Ich weiß gar nicht, was ich mit meinem Leben gerade anstellen soll, irgendwie ist alles so trist, habe da gar keine Lust auf irgendwas.
Und ihr so?
Gibts was neues aus der Welt?
Habe das Gefühl, ich kriege nichts mehr mit, wenn ich nur auf der Couch liege und nichts tue:D

Eure Mademoiselle