Was findest du hier?

Ein noch nicht ganz erwachsenes, chaotisches und kreatives Hippie-Mädchen schreibt hier alles auf, was ihr gerade durch den Kopf geht :)

Dienstag, 28. Juli 2015

Dorfkind auf Citytrip

Hallo ihr da draußen,

wollte euch nur darüber informieren, dass es für mich bald auf auf nach NYC geht und ich eine Weile nichts posten werden :)
Aber sobald ich back at home bin und Zeit habe, werde ich ein kleines Reisetagebuch online stellen und euch von dieser jetzt schon atemberaubenden Stadt erzählen.
Hoffe, ihr könnt euer Leben auch alle so genießen wie ich gerade :)
Make love not war, ihr wisst bescheid :D
Eure Mademoiselle

Dienstag, 21. Juli 2015

Hungry :D

Hallo ihr da draußen,

ich dachte mir, ich mache mal eine neue Post-Kategorie, die mir zu meiner momentanen Situation eingefallen ist: Hungry :D
Darin werde ich mich natürlich nicht darüber beschweren, dass ich gerade hungrig bin, sondern viel mehr werde ich euch einfache und schnelle Rezepte zeigen, die ganz leicht zum nachkochen sind.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir muss essen schnell zubereitet sein - damit meine ich aber nicht fast food oder Tiefkühlfraß. Ich koche gerne sehr spontan und reich an Improvisation, und da geht's dann meistens darum, aus dem verblieben Rest des letzten Einkaufes (oder was der Kühlschrank noch so hergibt) etwas Schmackhaftes zu zaubern.
Also hier mal ein selbstkreierten Rezept meinerseits:

Gnocchi mit Brokkoli und Pilzen in Käse-Soße.

Für ungefähr 4 Personen benötigt ihr:
- einen Brokkoli (am besten Frisch, ist knackiger als tiefgekühlt)
- Zwiebeln (rot oder weiß, ist egal)
- Pilze (entweder frisch oder aus dem Glas)
- zwei Packungen Gnocchi (Nudel funktionieren auch ganz gut, falls ihr das lieber mögt)
- eine Packung geriebenen Gratin-Käse
- einen Becher Sahne
- Salz und Pfeffer

Und das ganze geht wie folgt:
1. Brokkoli zerkleinern, in heißes Wasser schmeißen und "aufkochen" lassen > gart später in der Pfanne auch noch mal!
2. Gnocchi in einer heißen Pfanne erhitzen und braten, bis sie einigermaßen weich geworden sind
3. Währenddessen: Pilze waschen, schälen und schneiden und danach  in die Pfanne geben
4. Zwiebel schälen, schneiden und ebenfalls ab in die Pfanne
5. Den Brokkoli abschütten und mit den andern Zutaten in der Pfanne vermengen
6. In einer seperaten Schale Käse mit Sahne verrühren, salzen und pfeffern
7. Mischung über den Rest in der Pfanne geben & umrühren, bis der Käse geschmolzen ist
8. Wenn ihr das wollt: mit ein bisschen Curry und gerebeltem Oregano das Gericht aufpeppen
9. ESSEN :D

Ja, es ist durch den Käse und die Sahne ziemlich heavy, aber schnell gemacht und seeehr lecker.
Probiert  es aus!
Eure Mademoiselle

Samstag, 18. Juli 2015

#Merkelstreichelt - my mind

Hallo ihr da draußen,

sicher habt ihr durch Facebook oder sonstige soziale Netzwerke von dem Diskussionsthema schlechthin erfahren: Merkel streichelt.
Es gibt einen regelrechten Shitstorm, hier mal kurz der Background:
In irgendeiner Show durften verschiedene Kinder und Jugendliche Frau Bundeskanzlerin Fragen stellen. Ein Mädchen aus dem Libanon erzählte daraufhin, dass sie hier in Deutschland noch Pläne für ihr Leben hätte, Studium etc. aber ziemlich große Angst habe, abgeschoben zu werden. Daraufhin hat sie angefangen zu weinen.
Die Bundeskanzlerin, aka Mutti Merkel, geht daraufhin zu dem Mädchen und versucht sie zu trösten, in dem sie sie streichelt und ihr verklickern will, dass man aber alle hier gleich behandeln müsse, egal was kommt.
Das Internet platz mal wieder vor Hatern, die sagen, Merkel hätte viel zu kalt gehandelt und das Mädchen habe sogar geweint, warum macht niemand was, und so weiter und so fort.
Aber man muss leider sagen: Mama Merkel hat in gewisser Weise richtig gehandelt. Wäre sie gar nicht zu dem Mädchen hingegangen, wäre das noch kaltblütiger gewesen. Hätte sie aber im Gegenzug gesagt: Natürlich Kind, du darfst auf jeden Fall hierbleiben! hätten sich die Medien ebenfalls darüber ausgelassen, à la "mit Tränen kriegst du sie alle rum".
So oder so, man kann es nie jedem recht machen.
Aber gleich haten? Ich weiß auch nicht...
Im Moment steht Frau Bundeskanzlerin ja eh nicht gerade gut da - zumindest in den Augen vieler Jugendlicher und junger Erwachsenen, die das Interview von LeFloid mitbekommen haben.
Wie auch immer - macht euch auf jeden Fall ein eigenes Bild von der ganzen Sache!
Eure Mademoiselle

Donnerstag, 9. Juli 2015

The modern days #41



> „Ähm... also Boss wird uns erst wieder morgen in seine Geschäfte einbeziehen, was willst du noch tun heute? Der Abend ist noch jung!“
Ich seufzte.
Meine Kopf fühlte sich an, als würde er gleich zerspringen, von daher...
„Ehrlich gesagt geht’s mir nicht sonderlich gut. Ich habe Kopfschmerzen wie noch was und würde eigentlich lieber da bleiben...“, erklärte ich leise.
Alex sah mich bedauernd an.
„Oh nein... Okay, dann lass ich dich mal alleine. Brauchst du irgendwas? Kopfschmerztabletten oder so?“
Ich lächelte und schüttelte den Kopf.
„Nein alles gut. Ich schlaf nur ein bisschen!“
Alex nickte und vergrub die Hände in den Hosentaschen.
„Na gut dann… dann werde ich mich mal zu den andern nach vorne gesellen. Falls irgendwas sein sollte, weißt du ja, wo du mich findest!“, murmelte Alex, ich nickte nur.
Unruhig rieb ich meine Handflächen aneinander.
„Schlaf gut!“, fügte Alex noch schnell hinzu, bevor er sich auf dem Absatz drehte und zur Tür hinaus verschwand.
Ich stieß erleichtert die Luft aus.
Endlich ein wenig allein! Der ganze Trubel hatte mir wirklich zu schaffen gemacht!
Ich sah auf die Matratze, die einsam auf dem Boden lag. Wie bedauernswert dieses Zimmer nur aussah! Und überall so kalt… Eine Gänsehaut überzog meinen Körper.
Seufzend setzte ich mich. Unser provisorisches Bett war erstaunlicherweise recht bequem.
Ohne mich umzuziehen legte ich mich hin, zog die Decke über mich und bettete meinen Kopf auf einem der zwei Kissen.
Stirn runzelnd schloss ich die Augen, um dem Schmerz, der sich an meinen Schläfen ausbreitete, zu entkommen.
Dann schlief ich. Oder versuchte es zumindest, während die 90er immer noch durch das Gebäude dröhnten.
„Alice, hey, Alice!“, hörte ich eine Stimme ganz leise flüstern und schrak hoch.
Ich runzelte die Stirn und öffnete die Augen. Wie konnte ich nicht gemerkt haben, dass die Tür geöffnet wurde?
Das Zimmer war dunkler wie zuvor, die Sonne war untergegangen aber der Himmel draußen noch erkennbar. Oder war es schon wieder morgen? Wie lange hatte ich geschlafen? Ich hatte noch nie wirklich ein Gefühl für Zeit gehabt…
Alex saß am Bett und grinste mich an, nachdem er mich ach so charmant geweckt hatte.
„Wie geht es dir?“, fragte er, ich nickte und versuchte zu lächeln.
„Keine Schmerzen mehr“, antwortete ich, wahrheitsgemäß. Erleichtert stellte ich fest, dass mein Kopf nicht mehr pochte.
Ich setzte mich auf.
„Wie viel Uhr ist es? Hab ich die Matratze für mich eingenommen?“, fragte ich, Alex schüttelte den Kopf und lächelte wieder.
„Du hast nur eine knappe Stunde geschlafen. Aber hier...“
Er griff hinter sich und zauberte ein Tablett hervor. Darauf standen ein Glas Tee und ein Teller mit Rührei und Tomaten.
Mir stieg augenblicklich die Röte ins Gesicht.
„Was ist das denn?“
Alex lachte und überreichte mir das Essen.
„Tanja hatte Sorge, dass du durch die ganze Schlaferei kein Abendessen bekommst und hat mich dazu beauftragt, dir etwas zu bringen!“
Ich lachte.
„Nein wie süß! Dafür muss ich ihr später danken. Und dir natürlich auch! Fürs hier her tragen!“
Alex nickte nur.
„Kein Problem. Und jetzt iss etwas, wenn ich mit einem vollen Teller zurück zur Küche komme, wird Tanja mich umbringen!“
Na das ließ ich mir nicht zweimal sagen!
Ich nahm mir die Gabel, die neben dem Teller lag und probierte etwas von dem Rührei. Und was soll ich sagen? Es war göttlich.
Also eines muss man dieser zwielichtigen Drogengang lassen, eine gute Köchin haben sie!
„Was geht da zwischen dir und Tanja? Sie sieht dich an, als wärst du ihr Lieblingsspielzeug!“, nuschelte ich mit vollem Mund.
Alex grinste und machte es sich auf der Matratze ein wenig bequem.
„Ach ja? Na ja, Tanja und ich hatten da mal was. Aber nur für eine Nacht, in der ich vollkommen zugedröhnt war. Ich kann mich auch überhaupt nicht an Details erinnern. Ich weiß nicht mal ob wir… na du weißt schon. Aber ist ja auch egal. Tanja ist echt süß aber sie liebt es, Spielchen zu spielen – Jeglicher Art. Ich hoffe, das reicht dir als Antwort!“
Ich lachte und nickte.
„Magst du eigentlich auch was?“, fragte ich, um das Thema zu wechseln, und zeigte auf meinen Teller.
Alex schüttelte den Kopf.
„Tanja liebt es zu spielen, aber sie liebt es auch, andere Leute mit essen geradezu vollzustopfen. Natürlich hat sie mich ebenfalls nicht ohne vollen Magen aus der Küche gehen lassen!“, erwiderte er daraufhin.
Ich zuckte mit den Schultern.
Dann bleibt eben mehr für mich!
Ich aß folglich mein Abendessen auf, während Alex mir noch ein paar Sachen über die Funk und dessen Mitglieder erzählte.
Er kannte nach eigenen Angaben auch gerade mal vielleicht die Hälfte der Leute hier, da andauernd neue Dealer dazu kommen würden.
Boss sei, so Alex, tagsüber eigentlich fast nie im Gebäude anzutreffen. Er verzieht sich in geheime Unterschlüpfe und tut was auch immer er tun will.
Soll mir nur recht sein, der Typ machte mir eindeutig Angst!
Nach dem Essen brachte ich mein Tablett mit dem leeren Geschirr – das Tanja übrigens wirklich freute – zurück zur Küche.
„Hast du Lust, noch ein wenig mit den anderen abzuhängen? Ich weiß, dir ist nicht ganz wohl dabei, aber ich verspreche dir, die beißen nicht!“, sagte Alex, ich zuckte mit den Schultern.
Die Menschen hier waren mir unheimlich, das war ihm klar. Aber ich vertraute Alex, also ließ ich mich von ihm mit ins „Wohnzimmer“ geleiten.
Wir fanden ein paar Typen vor, die im Halbdunkel einen Film sahen.
Größtenteils Männer, alle niemals älter als fünfundzwanzig.
Und allesamt grausam – in meinen Augen.
Alex nahm meine Hand und ging mit mir zum Sofa.
„Leute, was seht ihr euch an?“, fragte er, David konnte seinen Blick von der Leinwand heben und grinste.
„Herr der Ringe, die zwei Türme. Wollt ihr euch zu uns gesellen?“, fragte er und klopfte neben sich auf die Polster.
Alex lachte und nickte.
„Klar. Ich liebe Herr der Ringe!“
Ich schauderte.
Ben war ebenfalls Herr der Ringe Fan. Ich hatte es einmal mit ihm gesehen, und war seither definitiv kein Fan.
Orks, oder wie auch immer diese gruseligen Kreaturen alle heißen, machten mir Angst. Das konnte ich nicht leugnen.
Aber ehrlich gesagt tat ich alles lieber als zurück alleine, ohne Alex, in unserem Zimmer zu sitzen.
Alex und ich setzten uns folglich neben David auf die Couch.
Sie war überraschend weich, ich zog die Füße an.
Alex war sofort Feuer und Flamme mit dem Film, ich hingegen fing an zu zittern, als ich die Schlachten sah.
So viel Blut!
Ein paar dieser Kreaturen hatten sich einen Menschen gekrallt und hackten auf ihn ein.
Ich zuckte zusammen.
Alex sah besorgt zu mir.
„Alles klar?“, fragte er, ich schnaubte und schüttelte den Kopf.
„Ich hasse Orks!“, murmelte ich, Alex lachte.
„Mann Alice, das sind Urukai. Viel blutrünstiger als Orks!“, erklärte er belustigt.
Ich verzog den Mund.
Einer der Männer neben uns zischte und forderte Ruhe.
„Schön, dass dir das so gefällt! Ich find sie alle gruselig, egal wie sie aussehen!“, flüsterte ich beleidigt.
Alex lächelte, legte einen Arm um mich und zog mich näher an sich.
„Ach was! Die tun dir doch gar nichts. Komm her“, erwiderte er sanft und strich über meine Schulter.
Ich lächelte und kuschelte mich an seine Brust.
Unter meiner Wange spürte ich seinen gleichmäßigen Herzschlag.
Und ich weiß nicht recht, wie ich es bei diesem Schlachtlärm fertig gebracht hatte - doch ich war eingeschlafen. Erneut.
Irgendwann rüttelte jemand sanft an meiner Schulter.
„Hey, Alice. Der Film ist zu Ende, gehen wir schlafen. Also, so richtig!“
Alex war aufgestanden und reichte mir seine Hände. Ich ließ mich von ihm hochziehen.
Dann gähnte ich.
Es war gar keiner mehr da!
„Habe ich irgendwen genervt?“, fragte ich und streckte mich.
Alex schüttelte den Kopf.
„Ne, die sind nur alle schon in ihren Bettchen. Da solltest du jetzt auch dringend hin!“
Ich seufzte.
„Da werde ich mal nicht protestieren…“
Nebeneinander liefen wir zurück in Alex' altes Zimmer.
Dort angekommen ließ er sich auf die Matratze fallen und griff sich sein Handy.
„Ich lass dir den Vortritt im Badezimmer. Werde solange noch mit Nic telefonieren.“
Ich nickte und verzog mich ins Badezimmer.
Viel hatte ich nicht eingepackt.
Bedingt mittellos wusch ich mein Gesicht mit Wasser, trug ein wenig Creme auf und putzte schließlich meine Zähne.
Dann wechselte ich meine Klamotten zu Jogginghose und T-Shirt.
Gott sei dank hatte ich nicht den pinken Hello Kitty Schlafanzug eingepackt, den mir Oma geschenkt hatte.
Mamas Mutter war nicht mehr die jüngste und ihr Gehirn ließ langsam nach, klarer Fall von Demenz. Manchmal dachte sie, ich wäre neun und nicht neunzehn. Deswegen kaufte sie mir solche peinlichen Sachen.
Ich musste zwar zugeben, der Schlafanzug war mega bequem, gegenüber Alex jedoch die reinste Blamage.
Ich verließ das Bad und lief zur Matratze.
Alex sah von seinem Handy auf.
„Hast du Nic erreicht?“, fragte ich, er nickte.
„Ja, er hat von seinen Skifahrkünsten erzählt. Und den blauen Flecken, für die er seine und Lucas Finger braucht, um sie zu zählen.“
Er lächelte.
„Nun ja, aber er war auch furchtbar müde.“
Er seufzte und stand auf.
„Ich geh mich dann mal umziehen“, meinte er – wartete aber nicht darauf, im Bad schon verschwunden zu sein.
Noch zwischen Tür und Angel zog er sein Shirt aus.
Wäre dies ein Film, dann wäre das hier eine Zeitlupenaufnahme.
Ich starrte fasziniert auf den muskulösen Rücken, das Tattoo, diesen perfekten Körper.
Und dann war die Tür geschlossen.
Ich seufzte und schloss die Augen.
Verflucht! Warum ist dieser Typ so heiß?
Ich ließ mich auf die Matratze fallen und atmete tief durch. Schon fast einen Tag in der Hölle geschafft. Obwohl es alles erträglich war, solange Alex bei mir war.
Ich seufzte wieder und schüttelte den Kopf.
Was tue ich nur hier? Müde zog ich die Decke zu mir heran und atmete tief durch.
Ich hatte schon des Öfteren bei Alex übernachtet. Aber irgendwie war ich mir nun nicht mehr sicher, ob ich in seiner Anwesenheit normal schlafen konnte.
Die letzten Male, als wir zusammen - nicht miteinander - geschlafen hatten, war ich psychisch so labil, dass mir seine Nähe nur recht war, während meine Gedanken sich mit den verschiedensten Themen beschäftigten.
Jetzt allerdings war seine Nähe das einzige, worüber ich nachdenken konnte. Mein Herz schlug schneller.
Wie hatte ich es bislang nur so ruhig neben diesem Traum von einem Mann ausgehalten?
Ich schüttelte den Kopf. Wow, jetzt klang ich wirklich wie eine Neunjährige.
Die Tür des Badezimmers ging wieder auf und Alex tapste auf das Bett zu.
„Alles okay bei dir?“, fragte er, setzte sich neben mich und sah mich besorgt an. Ich nickte stirnrunzelnd.
„Ja, warum fragst du?“
Alex zuckte mit den Schultern.
„Du sahst ein bisschen verängstigt aus... Aber wenn es dir gut geht, ist alles okay!“
Ich nickte.
„Nein, es ist nur... ach, ich bin müde“, erwiderte ich, Alex lächelte mich sanft an.
„Versuch, wieder zu schlafen. Wer weiß, was der morgige Tag alles bringt?“, murmelte Alexander, drehte sich um und ließ sich in sein Kissen fallen.
„Gute Nacht“, meinte ich, zog die Decke bis hoch an mein Kinn und schloss die Augen.
So allein hatte ich mich noch nie gefühlt. <

Dienstag, 7. Juli 2015

If you wear those little red hotpants... - my mind

Hallo ihr da draußen,

entschuldigt, dass ich im Titel Jimi Blue zitiere, aber ich war (mit Betonung auf war :D) mal Fan von dem und der Song ist mir eingefallen, als ich von folgendem Vorfall hörte:
Eine Werkrealschule in BW verbietet Mädchen, zu kurze Hosen zu tragen oder eben Kleidung, die bauchfrei ist.
Zu sexy, zu aufreizend, so die Schulleitung.
Einerseits habe ich mir gedacht: Okay, also ich kann ein klitzekleines bisschen verstehen, dass die Schulleitung nicht will, dass die Mädels zu freizügig rumlaufen.
Dann allerdings verwarf ich diesen Gedanken sofort und dachte mir:
Sind ja wieder nur die Mädels! So viel zu Gleichberechtigung...
Erstens hat jeder das Recht, sich zu kleiden, wie er möchte.
Zweitens hat es draußen fast 40 Grad. Und ich erinnere mich, an meiner Schule gab es in keinem einzigen Zimmer weder Verntilator noch Klimaanlage, es ist unterträglich gewesen.
Und dann sollen wir uns in langen Klamotten zu Tode schwitzen? Ganz sicher nicht.
Was hättet ihr gemacht, wenn es solche Regelungen an eurer Schule gegeben hätte?
Macht euch selber Gedanken :)

Eure Mademoiselle

Sonntag, 5. Juli 2015

Festival Guide

Hallo ihr da draußen,

keine Ahnung welchem Punkt ich diesen Post hier unterordnen soll (DIY? Watch out for?), aber ich hatte Lust, das zu verfassen.
Es ist Festival Saisson!
Und dazu mal ein paar kurze Tips für eure Packliste zum ausdrucken und abharken :)

o  Gummistiefel > Matsch macht sexy aber auch nasse Füße!
o  weitere bequeme Schuhe > ihr tanzt viel!
o  Sonnencreme und einen Hut
o  Desinfektionszeugs jeglicher Art/ Reinigungstücher > glaubt mir, das ist gold wert
o  ein kleines Vorhängeschloss fürs Zelt
o  Mülltüten > bitte Leute, der Umwelt zuliebe nicht alles aufs Gelände werfen!
o  Klopapier
o  Spülmittel und ein Geschirrhandtuch
o  Camping-Werkzeug (damit meine ich: Schere, Panzertape, Dosenöffner, Taschenmesser falls erlaubt)
o  Dicke Klamotten und Socken > manchmal können auch im Sommer die Nächte kalt werden
o  Trockenshampoo
o  Deo
o  Eine kleine Tasche/Rucksack fürs Festivalgelände
o  viel, viel Wassser > !!Achtung!! Auf den meisten Festivals sind bei den Konzerten nur Tetrapacks erlaubt. Merkt euch das, wenn ihr einkaufen geht. Viele Leute basteln sich ja eine "Tasche", in dem sie an einen Tetrapack Panzertap herum wickeln, einen Henkel (ebenfalls aus Tape) daran befestigen und fertig :D
o  das leidige Thema für die Mädels: Tampons etc.
o  jegliche Medikamente > die Pille, Kopfschmerztablette, etc
o  Kondome > auf jeden Fall mitnehmen, aber Zeltmitbewohner vorher über Pläne informieren, okay? :D
o  einen externen oder portablen Akku > zum Aufladen des Handys in unserer Smartphone abhängigen Gesellschaft

So... das war alles, was mir spontan eingefallen ist. Merkt euch eins Leute: auf einem Festival gehts einfach darum, Spaß zu haben und seine Persönlichkeit frei zu entfalten. Keinen Mensch interessiert es, wie ihr ausseht bzw gekleidet seid, also lasst das Schmuckkästchen und die High Heels am besten zuhause :D

Eure Mademoiselle

Freitag, 3. Juli 2015

It's getting hot in here, so take off all your clothes

Hallo ihr da draußen,

waaaas ist mit dem Wetter los? Freunde des Internets, ich schmilze dahin :D
Wollte nur mal kurz ein Update aus meinem Leben geben: Ich bin total fertig von der Sommerhitze und dem Stress der letzten Wochen, muss aber gleichzeitig über meine noch äußerst unsichere Zukunft nachdenken.
Ich hoffe, ich komme wieder mehr zum bloggen! Ich werde es versuchen, versprochen!

Bis dahin: genießt die Sonne, haltet euch fern von überhitzten Räumen und negativer Stimmung, macht ordentlich Party and enjoy your life!

Eure Mademoiselle