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Ein noch nicht ganz erwachsenes, chaotisches und kreatives Hippie-Mädchen schreibt hier alles auf, was ihr gerade durch den Kopf geht :)

Dienstag, 30. September 2014

The modern days #3



> Tagebucheintrag Nr. 5 - Amelia

Mittlerweile weiß ich nicht mehr, was ich machen soll.
Alex ist der einzige, der bereit war, mir zu helfen. Und jetzt ist nicht mal mehr mein bester Freund auf meiner Seite.
Ich weiß, dass ich meine Familie und meine Freunde da schon längst mit hinein gezogen habe.
Es heißt dann also, das ganze alleine durchzuziehen.
Ist vermutlich das Beste so, sonst würden noch mehr Menschen, die ich liebe, verletzt.
Das kann und darf ich nicht zu lassen.
Mal schauen, ob ich morgen überhaupt noch nach hause komme.

---

Diese Nacht schlief ich nicht gut.
Meine Mutter kam erst heute Morgen in der Früh von ihrer Nachtschicht wieder, ich habe gehört, wie sie die Haustüre geöffnet hatte.
Die ganze Zeit lag ich mit weit offenen Augen im Bett, starrte an die Decke und überlegte mir, was Alexander vorhin gemeint hatte.
Eigentlich musste ich nicht groß nachdenken.
Seit er mich angestarrt hatte, war mir klar, an wen er denken musste.
Aber warum taucht dieser Typ urplötzlich hier auf und konfrontiert mich mit der Vergangenheit? Mit meiner Vergangenheit?
Ich habe lange gebraucht, nach dem Vorfall wieder mit irgendjemandem zu reden.
Das ganze zu verarbeiten dauerte dann doch etwas, eigentlich weiß ich gar nicht, wie ich es geschafft habe, wieder ein einigermaßen normales Leben anzufangen.
Mein Leben, so wie es jetzt läuft, hat eine gewisse Vorgeschichte.
Und diese Vorgeschichte hat mich und den Rest meiner Familie psychisch komplett zerstört.
Warum, um alles in der Welt, wusste Alexander von alledem bescheid?
Hat er mich oder meine Eltern gekannt?
Hat er sie gekannt?
Ich schauderte und wickelte meine Decke enger um meinen zitternden Körper.
Der Wecker zu meiner Rechten tickte laut. Es war das einzige Geräusch in der Nacht, nicht einmal ein Auto traute sich in dieser Gegend nach Mitternacht noch auf die Straßen.
Ich seufzte.
Die Zeit soll angeblich alle Wunden heilen, aber keiner hat was von den hässlichen Narben erzählt, die auf ewig bleiben.
Meine Gedanken kreisten nur noch um Alexander.
Beim besten Willen konnte ich mir keinen plausiblen Grund für seine Worte einfallen lassen.
Schlafen war für diese Nacht auch abgeharkt.
Ich wälzte mich hin und her und rieb mir über die brennenden Augen.
Dann beschloss ich, Alexander gleich morgen zur Rede zu stellen. <

Sonntag, 28. September 2014

Wiggle wiggle wiggle - my mind

Hallo ihr da draußen,

um den Post vorzubereiten, habe ich nach einem Song gesucht, der die heutige feiernde Jugend beschreibt.
Wiggle, von Jason Derulo.
Ist übertrieben, denkt ihr? Ach, überspitzt vielleicht, aber theoretisch doch recht real.
Ich bin nicht jemand, der über die heutige Jugend lästert. Mit meinen 17 Jahren und ein paar zerquetschen Monaten kann ich ja auch nicht behaupten, eine weise, alte Frau zu sein.
Aber ich könnte mich echt darüber aufregen, wo der Anstand mancher Leute ausgewandert ist.
"Got me in this club making wedding plans", ja, natürlich!
Ladies, ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich liebe es zu tanzen. Ich gehe gerne in Clubs um mit meinen Freunden Spaß zu haben.
Aber was mich definitiv ankotzt sind die Typen, die sich denken, sie wären Amor persönlich. Ihre Strategie: streiche der willkürlich ausgewählten Dame "aus Versehen" über den Rücken, tanze sie direkt an, oder, was in meinen Augen das absolut schlimmste ist, kneife ihr in den Po. Und wenn sie nicht reagiert, such dir die nächste.
Das ist mir alles schon passiert und ich finde es einfach nur niveaulos.
Warum kommt kein Kerl auf die Idee, die Auserwählte einfach mal anzusprechen anstatt sich an sie heran zu drängen, in der Hoffnung, einen Stecher zu landen? So ganz klassisch, mit Bitte und Danke.
Aber Worte zu benutzen, scheint irgendwie nicht mehr in Mode zu sein.
Das ist nicht Amor persönlich, sondern Neandertaler persönlich!
Ich, als Mädchen mit deutlich feministischen Zügen, habe dem Typ dann die Meinung gegeigt, der es gewagt hat, mich einfach so anzugrabschen.
Kinder, darüber könnte ich mich Tag und Nacht aufregen.
Keine Ahnung, ob es wirklich Mädels gibt, die darauf stehen, so billig und so machomäßig angemacht zu werden. Ich jedenfalls tue das nicht.
Wenn ich Bock habe, mit jemandem zu tanzen, dann frage ich ihn einfach.
Und wenn ich keinen Bock auf niveauloses Herummachen habe, dann, junger Mann, solltest du das lieber schnellst möglich akzeptieren.
Leute, sagt mir bitte nicht, dass ich mit meiner Meinung alleine stehe.
Mädels, was sagt ihr zu der ganzen Geschichte? Und Jungs, auf eure Meinung bin ich besonders gespannt!
Lasst Kommentare da, geht auch anonym!
Eure Mademoiselle

Freitag, 26. September 2014

The modern days #2


> Das einzige, was ich in diesem Moment wollte, war schreien.
So entsetzt hat mich noch nie jemand angesehen.
Und mir entgegen zu kreischen, ich müsste doch tot sein, machte die Situation nicht gerade besser.
Mein Herz schlug mir bis zum Hals, ich spürte jede Ader pulsieren.
Alexander löste sich schließlich von der Wand, schnappte sich seinen Rucksack und rannte dann zur Tür hinaus.
Meine Mitschüler sahen erst Alexander hinter her, und wenige Sekunden später alle zu mir.
Mir blieb die Luft weg, meine Kehle war wie zugeschnürt.
Mein Magen verkrampfte sich und wieder einmal dachte ich: hört doch auf mich anzustarren.
Mir wurde speiübel und jegliche Farbe wich aus meinem Gesicht.
Meine Handflächen wurden kalt und schwitzig, ich hatte das Bedürfnis zu fliehen.
Wobei sich mir jedoch gleichzeitig die Frage stellte: Warum fühle ich mich eigentlich schlecht?
Immerhin war er der Neue, der vermutlich einen an der Waffel hatte, um mich so psychopathisch anzuschreien.
„Leute, Leute, hört auf damit. Befassen wir uns wieder mit der Nervenzelle. Um Alexander kümmere ich mich später! Also, wer möchte einmal den Aufbau beschreiben?“
Der Gong ertönte und war in diesem Moment der schönste Klang meines Lebens.
Doktor Singer wirkte enttäuscht, lies uns aber gehen.
Ich sprang förmlich von meinem Stuhl auf und hastete aus der Klasse, hinaus auf den leeren Gang.
Der Biokurs war der einzige, der donnerstags zu solch später Stunde noch Unterricht hatte, keine Menschenseele war noch hier außer uns.
„Du Freak, mach, dass du nach Hause kommst!“, rief mir irgendjemand hinter her, ich atmete tief durch.
Keine Panikattacke, nicht jetzt!
So selbstbewusst, wie es mir in dieser Situation gelang, eilte ich den Gang nach hinten, stolperte die Treppe hinunter und hastete aus der Tür.
Draußen schlug mir die kalte Novemberluft ins Gesicht. Eine willkommene Abkühlung, die meinen Lungen die Luft zum Atmen wieder gab.
Es war erst Anfang des dritten Monats nach den Sommerferien. Und mein Alltag war schon wieder zerstört.
Was zur Hölle wollte dieser Alexander von mir? Taucht plötzlich auf und benimmt sich wie ein Verrückter.
Ich war doch ein Niemand, eine Person, der keiner Beachtung schenkte.
Das einzige, was ich wollte, war, meinen Abschluss zu überstehen und dann weit, weit weg zu ziehen. Ein komplett neues Leben anzufangen.
Jetzt musste ich mir vermutlich tagtäglich von einem Geisteskranken zuraunen lassen, dass ich tot sein muss.
Ich ließ mich gegen die Fassade fallen, rutschte an der Wand hinunter und vergrub das Gesicht zwischen meinen Knien.
Einatmen.
Ausatmen.
Ich bekam eine Gänsehaut, obwohl die Sonne hoch am Himmel stand.
Hastig griff ich nach meiner Tasche, um meine Wollweste heraus zu holen.
Doch eine Bewegung neben mir ließ mich erstarren.
Ich hob den Kopf und hielt erschrocken die Luft an.
Alexander.
„Was… was ist los mit dir? Was willst du von mir?“, stammelte ich hilflos und presste meine Weste gegen die Brust.
Ich zog die Knie enger an, versuchte, mich ganz klein zu machen.
Ein Windstoß ließ meine Haare aufwirbeln, sodass mir die Locken wie schwarzer Regen ins Gesicht peitschten.
Alexander kniete sich zu mir hinunter, ich wimmerte wie ein ängstliches Hündchen.
Warum verlässt mich der Mut immer in solchen Momenten?
Die Tattoos auf seinen Armen wirkten genauso bedrohlich wie sein Blick.
„Antworte mir, was willst du?“, fragte ich erneut, wobei ich mich wunderte, wie selbstbewusst das klang.
Alexander stieß so etwas wie ein Knurren aus.
Seine Hand schnellte vor und ich vermutete einen Schlag ins Gesicht.
Doch das Gegenteil war der Fall.
Mit einer unvermuteten Sanftheit strich er mir ein paar Locken aus dem Gesicht.
Ich sah ängstlich und gleichzeitig geschockt zu ihm, unfähig, mich irgendwie zu regen.
Alexanders Blick war starr, doch seine Züge waren alles andere als das.
Sein Mund war sanft geschwungen, er hatte volle Lippen und sein Gesicht war unnatürlich symmetrisch – was eine gewisse Perfektion war, die selten an einem Menschen zu sehen ist.
Seine Haut war makellos, bis auf eine Narbe von wenigen Zentimetern die über seiner rechten Augenbraue anfing, diese sozusagen zerteilte und dann kurz vor seinem Augenlid endete.
Ich stieß die Luft aus, die ich unmerklich angehalten hatte.
Alexander berührte meine Stirn, strich über meine Schläfe hinunter zu meiner Wange und ließ seine Hand dort einige Augenblicke ruhen.
Seine Hände waren rau. Ich bekam erneut eine Gänsehaut, doch diesmal nicht wegen der Kälte, sondern wegen seiner Berührung.
„Was ist hier los?“, flüsterte ich atemlos.
Alexander stöhnte.
„Das darf einfach nicht wahr sein. Du siehst ihr so ähnlich, aber bist dennoch nicht tot!“
Ich schluckte, als Alexander seine Hand von meiner Wange nahm und sich direkt vor mich auf den Boden setzte.
Die Sohlen seiner halb zerfetzten Sneaker berührten meine Schienbeine.
„Aber das kann nicht sein. Ich habe ihre Leiche gesehen. Sie hatte keinen Puls mehr. Sie war tot. Ist tot. Ich werde eindeutig verrückt!“
Ehe ich etwas auf seine verwirrenden Worte erwidern konnte, stand Alexander auf und rannte den Hof hinunter, zum Bahnhof.<

Donnerstag, 25. September 2014

The modern days #1

Hallo ihr da draußen,

wie schon angekündigt hier das erste Kapitel meiner Geschichte. Lasst Kommentare da, wie sie euch gefällt :)



> Es war einer jener Tage, an denen ich mir dachte, dass die Welt mich hassen muss.
Mein Leben ist eine einzige Katastrophe. Und wenn ich mir mein Umfeld so anschaue, dann trifft das zu 100 Prozent zu.
Ich saß, wie jeden Donnerstagnachmittag, in der letzten Reihe des Biologie Übungsraumes. Niemand hatte die Lust, sich neben mich zu setzen, die drei leeren Stühle zu meiner rechten starrten mich gerade zu an.
Meine Mitschüler und ich waren nicht wirklich die besten Freunde. Aber verübeln konnte ich diese Tatsache niemandem.
Um ehrlich zu sein, ich wollte gar keine Freunde haben. Vermutlich war ich zum Einzelgänger mutiert, seit jenem Tag.
Ich schüttelte den Kopf.
Wenn ich daran nur dachte, drehte sich mir der Magen um.
Ich grub meine Fingernägel in meine Handfläche, sodass es schmerzte. Der Schmerz half, um gewisse Dinge auszublenden.
„Alice?“
Ich schreckte hoch.
Ein dutzend Augenpaare starrten mich an, während ich ärgerlich eine dunkle Locke aus meinem Gesicht strich.
Ich verfluchte mich dafür, dass meine Gedanken während des Unterrichts mal wieder ausgewandert waren.
„Alice, könntest du mir bitte die Frage beantworten?“
Hört bitte auf, mich anzusehen!
Mein Herz schlug schneller.
Ich war kein Fan von Aufmerksamkeit. Und das begann schon, sobald mich der Lehrer aufrief und meine Mitschüler teils neugierig und teils aus purer Schadenfreude zu mir sahen.
Zögerlich räusperte ich mich.
„Ähm… wie war die Frage noch mal?“, wollte ich wissen.
Vermeide jeden Augenkontakt!
Mein Tutor seufzte und sah mich mit einer gewissen Traurigkeit an.
„Alice, kannst du dich kein einziges Mal konzentrieren? Wo bist du immer mit deinen Gedanken? Ich wiederhole die Frage noch ein einziges Mal: Woraus besteht eine Nervenzelle?“
Mein Herzschlag beruhigte sich nicht. Ganz im Gegenteil.
Verflucht, hätte ich doch in letzter Zeit besser aufgepasst.
Eigentlich mochte ich Biologie. Das war ein Fach, in dem man sich mit den verrücktesten Sachen des menschlichen Organismus beschäftigen konnte – was einfach nur faszinierend war.
Aber manchmal konnte nicht mal das meine zu Depressionen neigende schlechte Stimmung vertreiben, sodass ich mich beim besten Willen nicht damit beschäftigen mochte.
Ich wollte zu einer Ausrede ansetzen, als es an der Tür klopfte und diese wenig später mit einem Knarren lautstark geöffnet wurde.
Innerlich dankte ich dem Menschen, der mir ein Verhör vor der Klasse ersparte.
Ein großgewachsener Kerl betrat den Raum und ich konnte förmlich hören, wie die Mädchen eine Reihe vor mir die Luft anhielten.
Gab es einen plausiblen Grund dafür? Analysieren wir diesen Kerl mal schnell.
Er war, wie bereits genannt, recht groß. Er hatte schlanke Beine, doch man erkannte die Muskelstränge durch seine schwarze Jeans.
Sein Oberkörper war ebenfalls durchtrainiert, aber keinesfalls übertrieben. Zu der dunklen Hose hatte er ein ebenso dunkles, leicht verwaschenes Shirt gewählt, welches einen puren Kontrast zu seinen dunkelblonden Haaren bildete. Die Haare waren an den Spitzen aufgehellt, wie von der Sonne gebleicht und für meinen Geschmack ein wenig zu lang, sie fielen ihm fast auf die Schultern.
Abgesehen davon also, dass man sein Gesicht nicht sah, war er – bis jetzt – recht anschaulich.
Mein Tutor, der vorne am Pult kurz mit dem aufgetauchten Phantom geredet hatte, wendete sich nun wieder der Klasse zu.
„Ladies und Gentlemen, wie ich schon letzte Woche angekündigt hatte, bekommen wir ab heute Zuwachs in unserer Biofamilie. Das hier ist Alexander. Er ist gerade erst in die Stadt gezogen und wird mit euch das Abschlussjahr hier am Lessing-Gymnasium vollenden.“
Alexander drehte sich nun betont langsam um und wirkte dadurch sofort arrogant. Ich rümpfte die Nase. Erwartet er einen Scheinwerfer?
„Alexander, such dir einfach einen freien Platz aus!“, meinte mein Lehrer mit seinem allgegenwärtigen Optimismus.
Die Mädels vor mir begannen nun, aufgeregt miteinander zu tuscheln, ich verdrehte die Augen.
Alexander, der sich unschlüssig im Raum umsah, schob gedankenverloren die Ärmel seines Shirts nach oben. Auf seinen Armen kamen unzählige von Tattoos zum Vorschein, sodass nur wenige Fleckchen Haut zu sehen waren.
Doktor Singer, mein Biolehrer, seufzte erneut.
„Also in den ersten Reihen ist kein Platz mehr frei, aber lass mich sehen…“
Er sah sich um und mir schoss augenblicklich das Blut in die Wangen, als sein Blick an mir festhielt.
Er wollte doch nicht etwa…?
Mein Tutor lächelte aufmunternd.
„Na perfekt, du kannst dich nach hinten zu Alice setzen. Ihr werdet gut miteinander klar kommen, seid beide nicht so gesprächig. Also, auf auf, wir müssen noch heute die Nervenzelle besprechen!“
Die Mädchen vor mir warfen mir vereinzelte abfällige Blicke zu, welchen ich auszuweichen versuchte.
Dann rückte ich mit meinem Stuhl instinktiv ein wenig zurück, um mich irgendwo im nirgendwo zu verstecken.
Alexander zuckte nur mit den Schultern und nahm sich seinen Rucksack, der am Boden lag.
Er begann zu meiner Reihe zu laufen und sah hoch.
Es war das allererste Mal, dass er mich direkt ansah.
Seine Augen waren stechend blau und kalt, in ihnen lag etwas Bedrohliches.
Ich musste augenblicklich schlucken.
Auf einmal veränderte sich Alexanders Blick. Er war nicht mehr gelangweilt, von einem auf den anderen Moment war er wie versteinert und ich sah sogar ein wenig Angst.
Er starrte mich an, als wäre er einem Geist begegnet.
Dann stolperte er rückwärts, blieb an einer Tischkante hängen und prallte unsanft an die Wand.
Ich keuchte entsetzt.
Alexander drückte seine Hände nach Halt suchend an die Betonmauer hinter ihm und musterte mich von oben bis unten.
Ich hielt erschrocken die Luft an.
Was ist denn los?
„Wer, zum Teufel, bist du? Du… bist doch tot! Verflucht, du bist doch tot!“, rief Alexander, sein Blick lies mein Herzschlag stolpern. <
 

Montag, 22. September 2014

The modern days - das Experiment

Hallo ihr da draußen,

ich dachte mir so... Nur gesellschaftskritische Posts sind aus meiner Sicht zwar interessant, aber möglicherweise, wobei, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, könnte mein Blog euch ja noch anderes bieten.
Und da Mademoiselle eine wahnsinnig begeisterte Hobby Autorin ist, fange ich hiermit eine Online Geschichte an.
Ich schreibe echt gerne und sehe das ganze hier als lustiges Experiment.
Die Geschichte ist bisher nur vage und dieser Post sollte lediglich eine kurze Info über mein Projekt werden :)
Der Titel wird "The modern days" sein, lasst euch über den Inhalt überraschen!
Ich hoffe, ihr freut euch.
Eure Mademoiselle

Samstag, 20. September 2014

The high society - where the grass is even greener - my mind

Hallo ihr da draußen,

mein letzter Post scheint bei euch ganz gut angekommen zu sein, lasst Kommentare da, zu welchem Thema ihr gerne einen Post hättet :)

Sicherlich seid ihr mit der sogenannten Ice Bucket Challenge vertraut. Der Hype darum ist schon eine Weile her, aber ein bestimmtes Video hat es mir angetan.
Denn auch Die Grünen-Chef Özdemir kippte sich einen Eimer Wasser über den Kopf.
Das besondere an seinem Video hat dabei aber eigentlich gar nichts mit der challenge an sich zu tun. Es ist klein, grün und schaut verstohlen in die Kamera: Eine Hanfpflanze.
Oh la la, da war aber jemand ganz schön unvorsichtig - könnte man denken. Doch das Gegenteil ist der Fall. Özdemir soll ganz bewusst die Pflanze in sein Video aufgenommen haben.
Özdemir begründet den Sachverhalt ganz logisch, für mich zumindest. In einer freien Gesellschaft sollte jeder tun und lassen dürfen, was er möchte. Und dazu gehört für ihn auch der Konsum von jeglichen Produkten einer Hanfpflanze.
Die Grünen setzen sich für die Legalisierung von Cannabis-Besitz ein und, ob ihr es glaubt oder nicht, der BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter) tut dies ebenfalls.
So meine Freunde, jetzt wird es interessant.
Wir leben in einer modernen Gesellschaft. Jeder hat ein Recht auf Freiheit, ganz banal gesagt. Aber wo hört Freiheit auf und wann beginnt die Gefahr?
Drogen sind, ganz allgemein formuliert, echt nicht so super duper, Gründe dafür gibt es ja viele.
Aber Cannabis zum Beispiel hat auch eine heilende Wirkung und könnte bei manchen Krankheiten sogar zur Besserung verhelfen.
Es besteht jetzt also folgende Frage: Sollte es jedem Menschen sich selbst überlassen sein, ob er Cannabis konsumiert - ich meine, Rauchen und exzessiv trinken ist für Erwachsene ja auch nicht verboten, obwohl das auch weitaus größeren Schaden errichten könnte. Oder sollte die Regierung ihren Wachposten behalten und Gras weiterhin als illegal abstempel?
Was meint ihr, würde die Kriminalität sinken?
In den Kommentaren ist jede Menge Platz für Meinungen!
Eure Mademoiselle

Mittwoch, 17. September 2014

Rocky Horror Picture Show - my mind

Hallo ihr da draußen,

Erstmals sorry für die lange Postpause. Mademoiselle war mal hier mal da, ist in der Welt herum gereist und kommt erst jetzt wieder zum bloggen

Ich weiß nicht, ob ihr mit dem Film "Rocky Horror Picture Show" vertraut sein. Aber er hat mich zu diesem Post sehr inspiriert. Für alle, die mal kurz reinschauen wollen, hier der Trailer.
Insbesondere die Szene, in der Frank N. Furter seinen Song "Sweet Transvestite" in Mieder, Strapse und Stiefel performt, finde ich super. Andere Szenen, die ich gelungen für den Film finde, sind jene, in denen Frank N. Furter jeweils Janet und Brad verführt, die sich auch beide auf eine Nacht mit ihm einlassen.
Ja, beide, ihr habt schon richtig gelesen.
Ihr könnt vielleicht schon erahnen, worauf dieser Film und somit mein Post anspielen: auf die Toleranz gegenüber Homosexuellen.
The Rocky Horror Picture Show wurde 1975 herausgebracht. Und auf einmal haben die wilden Siebziger einen ganz anderen Nebenaspekt.
Der Film mit Kultstatus war ein verrücktes und dennoch gelungenes Symbol gegen Homophobie.
Die Leute damals haben das gebraucht, Symbole für Freiheit, das zu tun und das zu leben, was man ist.
Rocky Horror als Film, Freddie Mercury und David Bowie als überaus berühmte Sänger, sie alle haben es vor gemacht. Es ist völlig egal, wie ihr euch orientiert, wen ihr liebt oder ob ihr lediglich experimentiert! Ihr seid gut so, wie ihr seid. Niemand fragt, warum bist du hetero. Aber anders herum ist es auf einmal wahnsinnig interessant und komisch, man soll sich am besten auch noch dafür rechtfertigen können! (Danke Dreadhead für dein Zitat.)
Leute, wacht auf. Wir leben im 21 Jahrhundert, wir leben in einer modernen Gesellschaft. Ist es zuviel verlangt, andere Menschen, deren Leben euch zu 0% etwas angehen, lieben zu lassen, wen sie wollen?
Und kommt mir jetzt nicht mit irgendwelchen religiösen Aspekten. Ich weiß, viele Leute behaupten, Gott hätte was gegen Schwule oder Lesben.
Was man in der Bibel dazu findet? Nichts.
Nur weil in der Bibel steht, dass es eben zuerst Adam und Eva gegeben hat, heißt das noch rein gar nichts.
Manche Leute haben einfach viel zu viel Hass und weitaus zu viele kranke Gedanken, die sie in dieses Thema hinein interpretieren. 
Chillt euer Leben, lasst andere Leute machen, was sie wollen - denn es geht euch überhaupt gar nicht an. Leb dein Leben, so wie du es möchtest und lass dir von niemand anderem rein quatschen, was du zu tun und zu lassen hast.
Make love, not war, und damit ciao!
Eure Mademoiselle.