Was findest du hier?

Ein noch nicht ganz erwachsenes, chaotisches und kreatives Hippie-Mädchen schreibt hier alles auf, was ihr gerade durch den Kopf geht :)

Dienstag, 27. Juni 2017

Ihr erinnert euch an den Hotpants Post? - my mind

Hallo ihr da draußen,

es ist so ein leidiges Thema und trotzdem kommt es jedes Jahr aufs neue auf.
Mädchen sollen in Schulen keine kurzen Hosen, keine bauchfrei oder einen großen Ausschnitt tragen.
Jaja. Der gute alte Sexismus, da ist er wieder.
Also bitte meine Damen und... nein, eigentlich sind es nur die Herren. Männer machen hier doch die Regeln. Für Frauen. Und das schon seit Jahrhunderten, ich könnte ko*****.
Hier ein Artikel von bento, der mir aus dem Herzen spricht.Mehr will ich eigentlich nicht sagen, sonst würde ich den Artikel komplett zitieren:D

Ach ja, und habt ihr den Skandal mit der Frau im Badeanzug mitbekommen? Selbes Spiel in grün. Sie war an einem Pool und wurde von der Verwaltung gebeten, sich zu bedecken oder heim zu gehen, weil ihr Badeanzug zu freizügig war und das Kinder nicht sehen sollten bzw Jungs davon abgelenkt würden.
Ja halleluja. Und wieder einmal bestimmn andere über den eigenen Körper.
Und warum wird einfach alles sexualisiert?!

No more comments.
Eure Mademoiselle

Dienstag, 23. Mai 2017

The modern days #55



>Es ist wieder passiert. Genau an der gleichen Stelle, gleiche Uhrzeit. Wie vor zwei Tagen bin ich früh abends, nachdem ich duschen war, aus meinem Zimmer und wollte zur Küche laufen, da stellt sich Boss mir in den Weg. Diesmal war er forsch. Er hat mich in sein Büro gezogen und mir sofort den Mund zugehalten, damit ich nicht schreien konnte. Er hat mir eingetrichtert, dass er mir nichts tun wird, solange ich das alles geheim halten würde. Ich konnte nur nicken. Daraufhin hat er wieder meinen Po angefasst und mich ganz nah an sich gezogen, dieser Hurensohn! Er muss die Angst in meinem Blick gelesen haben, da hat er mich schließlich gehen lassen...<

Entgeistert sah ich Alex an, der auf den Boden vor ihm starrte.
„Glaubst du, er hat... er hat noch mehr mit ihr...“
Ich konnte die Worte nicht aussprechen, ich wollte nicht daran denken.
Alex schüttelte den Kopf.
„Sie war immer so taff. Warum hat sie mir nie etwas gesagt?“
Er ballte die Fäuste.
„Ließ weiter“, bat er flüsternd. Ich nickte.

> Ich muss hier weg. Ich halte es nicht mehr aus! Alex wird für ein paar Tage in einem anderen Quatier der Funk sein, solange bin ich Boss vollkommen schutzlos ausgeliefert. Was, wenn er mehr tut, als nur grabschen? Ich bin total panisch. Aber was soll ich tun? Die Polizei rufen? Das kann ich nicht, da würde ich meine Identität als Dealerin preisgeben. Ich muss Boss klarmachen, dass er mich nicht besitzt. Wenn er das nächste Mal auch nur ansatzweise etwas mit mir machen will, werde ich mich wehren! <

Mittlerweile kullerten mir die Tränen über die Wange.
Nächste Seite.

> Oh Gott es war so schrecklich! Boss hat es gewagt, mich zu küssen! Ich habe ihm auf die Lippen gebissen, daraufhin hat er mir wütend eine Ohrfeige verpasst und mich mit Klebeband mundtot gemacht. Ich will schreien und von hier weg, aber ich kann nicht. Wo soll ich hin? Was soll ich tun? Hier wird mir niemand Glauben schenken. <

Alex neben mir hatte die Arme um die Schenkel geschlungen und war am ganzen Körper angespannt.
Nächste Seite.

>Es ist passiert, Boss hat mich vergewaltigt. Ich habe mich schreiend und fluchend in seinen Armen gewunden, habe versucht, mich aus seinem Griff zu befreien, aber er hat es lachend ignoriert. Wie bei Sadomaso Spielchen hat er mich an sein Bett gebunden und mir die Kleider vom Leib gerissen. Es war so ekelhaft! Es tat so weh! Boss hat keinerlei Rücksicht darauf genommen, ob ich Schmerzen hatte, geschweige denn, ob ich gerade seine Laken voll blute. Er hat einfach unbeirrt weitergemacht, bis es endlich vorbei war. Als wäre nichts gewesen hat er mich auf seinem Bett liegen lassen, sich angezogen und ist rausgegangen. Ich habe geheult und geschrien wie noch nie zuvor, aber keiner hat mich gehört. Dann kam er wieder, mit einer Spritze in der Hand. Zur Linderung der Schmerzen, hat er gesagt und mir das Metall in die Haut gerammt. Ich konnte noch den Namen des Zeugs erkennen, TMD. Aber seitdem weiß ich nichts mehr<

Und die letzte Seite war der blanke Horror. Die Schrift war totales Gekrakel, zwischen drin braun-rote Flecken.
Blut?

>Ich bin in Boss Zimmer, er hat mich an einen Stuhl gekettet, aber ich konnte meine Arme losreißen, um das hier zu schreiben. Falls das jemals jemand finden wird, nachdem ich vermutlich nicht mehr lange leben werde, will ich noch loswerden, dass das alles nie so geplant war. Ich wollte hier nur Spaß und Boss hat mir das Leben, das mir verbleibt, zur Hölle gemacht<

Ein Knick in der Seite

>Boss kommt wieder, er hat wieder eine Spritze dabei. Nein, zwei!
Das wird mein Ende sein und ich hoffe, dass<

Hier hörte die Seite auf.
Entkräftet ließ ich das Buch fallen.
Alex begann zu schluchzen.
„Ich kenne diese Droge. Sie wurde von den Vorgängern der Funk erfunden. Diese Gruppe hieß The modern days, die Leute haben sich so genannt, weil sie dachten, mittels ihres Stoffes könne man die Zukunft sehen. Dem war natürlich nicht so. Boss, der die Funk gegründet hat, war der einzige, der nicht durch eine Überdosis gestorben ist. Aber der einzige, der durch eine Überdosis getötet hat!“

Mittwoch, 10. Mai 2017

The modern days #54


> Diese Nacht, beziehungsweise das, was noch davon übrig war, schlief ich nicht besonders gut.

Ich hatte die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl. Alex hingegen hatte sich an den äußersten Rand des Bettes gewagt und schlief anscheinend noch seelig.
Ich sah mich im Zimmer um und seufzte. Ich wollte nicht mehr. Ich wollte heim, zu Ben und Mama, wollte wieder weiter so schnöde Sachen machen wie meine GFS vorzubereiten und stundenlang in der Bibliothek sitzen. Sachen, die keine anderen Menschen stören.
Plötzlich fiel mir etwas auf. Unter dem Fenster, an der Wand.
Ich runzelte die Stirn und kletterte aus dem Bett. Dann krabbelte ich auf das Symbol an der Wand zu. Es war ein gezeichneter Füller. Mein Herz fing an zu rasen.
Ich kannte dieses Symbol, bemerkte ich erschrocken.
Ich kannte dieses Symbol!
Verwirrt suchte ich die Wand ab.
Über dem Füller war ein winziger Pfeil, der hinter die Heizung zeigte.
Ich presste mich an den rauen Putz der Wand und lugte hinter den Heizkörper. Da war etwas!
Vorsichtig griff ich dahinter - und zog ein verstaubtes Buch hervor.
Ich putzte die Staubschicht von dem ledernen Einband des Buches fort und starrte auf die hervorkommende Beschriftung.
Tagebuch von Amelia
Mir blieb die Luft weg.
„Alex!“, rief ich mit heißerer Stimme und krabbelte zurück zur Matratze.
„ALEX!“, rief ich erneut, dann wachte er auf.
Er blinzelte und runzelte stöhnend die Stirn.
„Was um alles in der Welt ist los? Alice es ist halb sechs. Morgens!“, murmelte er und drehte sich um.
Ich kniff die Augen zusammen. Oh nein mein Freund, das hier ist weitaus wichtiger als dein Schönheitsschlaf!
Ich krabbelte auf die Matratze und warf mich mit meinem vollen Körpergewicht auf Alexander.
Er stöhnte auf.
„Du bist mit Abstand der nervigste Mensch, den ich kenne!“, murmelte er und sah zu mir hoch.
Ich schaute ihn fordernd an.
„Das werde ich jetzt nicht diskutieren. Kannst du bitte aufstehen? Ich muss dir was zeigen!“
Alex seufzte und nickte.
„Wenn du dich von mir herunterrollen würdest!“
Ich tat, wie er wollte und stand auf.
Alex warf die Decke von sich und erhob sich ebenfalls.
Er hatte nur seine Boxershorts an; als er ins Bad lief, konnte ich seinen nackten, muskulösen Rücken bewundern.
Seine Haut schimmerte makellos und das Tattoo war wie ein Teil seiner selbst.
Er trug es so selbstbewusst, dass es gar nicht mehr gezwungen wirkte.
Willst du sie haben, dann brauchst du Narben.
Diese Zeilen geisterten mir im Kopf herum.
Ich seufzte.
Dann fiel mein Blick auf das Buch in meinen Händen. Ich wagte es nicht, es ohne Alex an meiner Seite zu öffnen.
„Bist du mal fertig?“, rief ich und versuchte, fordernd zu klingen - doch aus fordernd wurde verzweifelt.
„Baby gib mir fünf Minuten“, hörte ich Alex sagen.
Ich seufzte.
„Nenn mich nicht Baby und beeil dich!“, rief ich zurück.
Ungeduldig tippte ich mit den Fingern auf meinem Knie herum.
Alexander kam dann nach gefühlten Ewigkeiten aus dem Bad und setzte sich neben mich auf das Bett.
„Also was ist los?“, fragte er und sah mich müde an.
„Sorry dass ich dich geweckt habe. Aber sieh!“
Ich reichte ihm das Buch, er warf einen misstrauischen Blick darauf.
„Was ist das?“
Ich seufzte.
„Die Antwort auf das, was wir schon immer wissen wollten?“, murmelte ich, Alex sah achtungsvoll auf das Buch und schaute dann zu mir.
„Sollen wir es lesen?“, fragte er, ich zuckte mit den Schultern.
„Ja. Lesen wir es. Ich muss einfach wissen, was passiert ist. Und vielleicht stehen die Antworten auf all die Fragen hier drin“
Fast ehrfürchtig schlug ich das Buch auf.
Auf den ersten Seiten stand Großteils, wie Amelie zur Funk gekommen war, wie sie sich mit Alex angefreundet hatte und wie sie allmählich zu einer der besten Dealerinnen aufstieg.
Ich hatte eine Gänsehaut, welche sich komplett über den ganzen Körper zog.
Auch Alex wurde ganz still und lauschte aufmerksam den Klängen meiner zittrigen Stimme.
Ich las:
>Boss hat mich gestern angefasst. Nicht auf die "ich muss mal kurz mit dir reden und tipp dich deswegen am Arm an"-Weise, sondern auf die "ich will dich und deinen Körper"-Weise. Er hat mir eiskalt an den Po gegrabscht, als wäre es das normalste auf der Welt! Ich habe mich umgedreht und ihn kritisch angestarrt, doch er hat so getan, als wäre nichts gewesen. Dann bin ich in mein Zimmer. Wie bitte hätte ich sonst reagieren sollen? Es hätte nichts gebracht, mich aufzuregen, er hat seine Leute auf seiner Seite, sie sind ihm gegenüber loyal. Ich bin nur das kleine, dumme Mädchen, das man zum Narren halten kann. Ich habe den Vorfall nicht mal Alex erzählt, weil ich einfach keine Ahnung habe, ob er mir glauben würde<

Nächste Seite. <

Donnerstag, 20. April 2017

The modern days #53



> „Ich kann fast nicht mehr laufen, so voll gefressen bin ich!“, murrte ich, als Alex mich zurück ins Wohnzimmer zog.
Er grinste mich an.
„Alles klar. Ich nehm dich Huckepack!“, erwiderte er grinsend und zeigte auf die Couch.
Ich runzelte die Stirn.
„Ich bin doch viel zu schwer für dich…“
Er lachte.
„Baby, ich hab mir meine Muskeln mit Nic als Gewicht antrainiert. Ich halt dich Fliegengewicht schon aus. Jetzt komm, stell dich aufs Sofa und dann nehme ich dich auf den Rücken!“
Ich hatte nicht noch einmal die Chance zu widersprechen, Alex pochte darauf mich huckepack zu nehmen.
Und was soll ich sagen. Diese Oberarm Muskeln lügen nicht…
Glücklich schmiegte ich mich an Alex, während er seine Hände unter meinem Po platzierte.
Er roch so verdammt gut!
„Bereit?“, fragte er, ich kicherte wie ein Kleinkind.
„Auf geht’s mein Pferdchen!“
Alex schnaubte, lachte aber und setzte sich drauf hin in Bewegung. Wir schwankten kurz, ich quietschte wie ein kleines Mäuschen – doch Alex hielt mich sicher und lief durch das Wohnzimmer. Mit dem Fuß schloss er die Tür.
Er schaffte es, mit einer Hand die Stereo Anlage anzuschalten und schaltete ein paar Songs weiter.
Plötzlich ertönte „Schwinger“ von Seeed.
Ich lachte.
„Schönes Lied hast du dir da rausgesucht“, murmelte ich und zog neckend an einem seiner Zöpfchen.
Er lachte und ließ mich vorsichtig von seinem Rücken gleiten.
„Klar, das ist eine geile Band! Bin zwar nicht so der Reggea Fan – aber darauf musst du mit mir tanzen!“
Alex drehte sich um und sah in meinen überaus überraschten Blick.
„Tanzen?“
Er nickte, zog mich geschickt in seine Arme und legte seine Hände auf meinen unteren Rücken. Sogar ziemlich weit unten.
Mein Atem ging nur noch stoßweise und mein Herz beschloss auch augenblicklich, schneller zu schlagen.
Uh Baby, schwing dein Teil, Teile schwingen, Typen finden’s geil. Nanana“, sang Alex und sah mir tief in die Augen.
Na wenn das kein Flirtversuch war, dann weiß ich auch nicht!
Ich schluckte.
Alexanders Lächeln war so charmant aber sein Blick zu undefinierbar! Ich wurde aus diesem Jungen nicht schlau.
Wollte er was von mir oder nicht?
Also, seine Hände waren mittlerweile schon auf meinem Po gelandet.
Was mich viel zu sehr freute…
Aber so richtig gesagt hat er mir noch nicht, was da eigentlich ablief.
Ich seufzte, woraufhin Alex mich komisch ansah.
„Alles okay?“, fragte er und ließ mich sofort los.
Ich nickte gezwungen.
„Ja… schon… aber ich bin ehrlich gesagt jetzt doch wieder ziemlich müde. Wollen wir schlafen gehen?“, fragte ich zögerlich.
Dieses hin und her konnte ich jetzt nicht mehr mitmachen.
Ich brauchte Schlaf, und dann sollte ich mir vielleicht man darüber klarwerden, was genau ich mir eigentlich erhoffte.
Alex nickte.
„Klar. Geh schon mal vor, ich werde hier noch schnell alles ausmachen und die Sachen aus der Küche in die Spülmaschine…“, murmelte er und ging zur Stereo Anlage. Hörte ich da etwa Niedergeschlagenheit aus seiner Stimme?
Ich schüttelte den Kopf und wandte mich zum Gehen.
Ich glaube, meine Fantasie spielt hier eine eindeutig zu große Rolle!
Fast schon traurig verkroch ich mich ins Bett, Alex kam in etwa eine halbe Stunde später.
Er zog mich nicht in seine Arme. <